Die Geschichte
des Roten Sonnenhutes

Namensgebung von Echinacea purpurea

Der Name Echinacea wurde aus dem griechischen echinos, was Igel bedeutet, abgeleitet. Dies bezieht sich auf die stachligen Fruchtböden der Blüten. Purpurea, was purpurrot bedeutet, bezieht sich auf die Blütenfarbe. Bei den deutschen Namen der Echinacea ist Roter Sonnenhut am Weitesten verbreitet. Andere Namen sind zum Beispiel Purpurfarbene Kegelblume, Rote Rudbeckia oder Purpurfarbener Igelkopf.

Heimat

Die Echiancea Arten sind im zentralen und östlichen Teil Nordamerikas heimisch. Sie wachsen dort in den Prärien. Dank ihrer Herkunft ist die Echinacea auch bei uns gut winterhart.

Medizinische Bedeutung

Die Indianer sammelten das Kraut der Echinacea purpurea und benutzten es zur äusserlichen Behandlung von eitrigen Wunden, Schlangenbissen und fieberhaften Erkrankungen. Ebenso hat die Pflanze eine blutstillende Wirkung und stärkt das Immunsystem. Bereits 1880 was eine Echinacea Arznei in Amerika erhältlich. Weisse Siedler hatten sich das Wissen um die Heilpflanze von den indianischen Ureinwohnern angeeignet. Dr. Gerhard Madaus liess sich in den 30er Jahren Samen aus Amerika nach Deutschland schicken. Obwohl anstelle der Echinacea angustifolia Samen der Echinace purpurea geschickt wurden, kam 1939 das erste Präparat in Europa auf den Markt. Von den drei Arten Echinacea purpurea, Echinacea angustifolia und Echinacea pallida kann man die Wurzeln und den Pflanzensaft medizinisch verwenden. 1950 fand die Echinacea purpurea dank Dr. Vogel auch den Weg zu uns in die Schweiz.

Neuzüchtungen

Durch Einkreuzung von verschiedenen Wildformen konnte das Farbsortiment neben dem bekannten purpurrosa durch viele neuen Farben erweitert werden. Erstmals sind über zehn neue Sorten von leuchtend orange, über zitronengelb bis dunkel purpurrot in der Schweiz erhältlich.